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Herzlich Willkommen auf dem Weihnachts-Inselchen

Poesie, Fotos und mehr zu Weihnachten


 

..:~~ Gedichte ~~:..

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Advent, Advent*

Es ist eine sehr schöne Zeit.
Festlich geschmückt von allen Leut‘
werden die Häuser und die Räume,
im Garten helle Weihnachtsbäume;

es duftet überall nach Gebäck,
ein Kerzenschein in jedem Eck.
Keksteller werden rumgereicht,
der Rock den Weihnachtsliedern weicht.

Täglich ein Fenster aufgemacht,
der Nikolaus vom Hausdach lacht.
Am Advendkranz brennen Kerzen,
die Wärme langsam geht zu Herzen.

Das Brief ans Christkind dann geschrieben,
blieb nicht lang am Fenster liegen.
Der Barbarazweig beginnt zu blühen,
man bringt den besten Punsch zum Glühen.

Der Weihnachtsstern treibt rote Blätter;
draußen dunkles Winterwetter,
doch drinnen wohlig warmes Licht.
Die Stimmung für sich selber spricht…

Doch leider trüben leicht die Stimmung
Menschen mit fälschlicher Gesinnung,
die dabei nur an Eines dabei denken:
An Kauf und Horten von Geschenken!

Bringen sich um den Weihnachtsfrieden
mit Präsenten suchen für die Lieben,
durch Stress und Hektik in den Tagen,
anstatt in Ruhe sich zu fragen,

worums in der Adventzeit geht,
dass um die Stille es sich dreht.
Drum sollte man sich drauf besinnen:
Die Weihnachts-Einkehr kommt von innen!

(DerPoet 12/16)

Der Geist der Weihnacht

ganz leise spüren wir ein Sehnen
es beginnt sich auszudehnen
erfüllt uns, macht uns nun bereit
für die heilige Weihnachtszeit

Kinderaugen leuchten heller
träumen von gefüllte Teller
Wünsche haben groß und klein
niemand soll alleine sein

Barmherzigkeit wird großgeschrieben
wir Hilfe gegen Elend schmieden
Spenden für das Brot der Welt
das so vielen von uns fehlt

Könnt doch der Geist der Weihnacht bleiben
das ganze Jahr im Herzen weilen
zu viele frieren auf der Erde
dass Weihnachten für alle werde

(c) Sonja Rabaza, 08.12.2018


Adventslicht


Die Kerzen
auf dem grünen Kranz
der liebevoll gebunden
verbreiten einen warmen Glanz
bringen Licht in dunklen Stunden

Ihr flackernd Licht
verzaubert uns
macht unsere Herzen weit
Voll Freude geben sie uns kund
vom Kind im Weihnachtskleid

Friede breitet
aus die Flügel
umarmt uns, hüllt uns ein
Dankbarkeit wir in uns spüren
lässt uns voll Hoffnung sein

@Sonja Rabaza

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Die Kerze
Nur etwas Wachs und ein Docht,
für Vieles ein Symbol jedoch.
Sie kann die Dunkelheit erhellen,
sich für den Frieden aufstellen,
in die Herzen trägt sie Wärme
sie erinnert an die Sterne,
deren Licht bis zu uns strahlt.
Für die Hoffnung leuchtet ihre Flamme,
Weihnachten schmückt sie die Tanne.
Wir sehen sie an und hoffen,
dass unser Sehnen und Träumen
erhellt von ihrem Licht,
in uns niemals erlischt.

(c) Renate Düpmann

Die Kerze

Nur etwas Wachs und ein Docht,
für Vieles ein Symbol jedoch.
Sie kann die Dunkelheit erhellen,
sich für den Weltfrieden aufstellen,
in die Herzen trägt sie Wärme
sie erinnert an die Sterne,
deren Licht bis zu uns strahlt.
Für die Hoffnung leuchtet ihre Flamme,
Weihnachten schmückt sie die Tanne.
Wir sehen sie an und hoffen,
dass unser Sehnen und Träumen
erhellt von ihrem Licht,
in uns niemals erlischt.

© Renate Düpmann

Adventlicht

Tannengrün und rote Kerzen
zieren fein den grünen Kranz
der Duft der edlen Tannenzweige
uns durch den Advent begleite
verbreitet weihnachtlichen Glanz

Noch verspürt man emsig Regen
zum Fest soll alles fertig sein
Plätzchen backen, Stube fegen
doch auch Worte des Verstehens
im Miteinander Hoffnung keimt

Glänzend strahlen Kinderaugen
Wunschzettel werden nun verschickt
mancher Wunsch mag sich erfüllen
wird ihn der Sternenstaub umhüllen
im Glanzpapier festlich geschmückt

Still schau ich zum Himmel oben
suche ein Licht in finstrer Nacht
bete voll Inbrunst für die Seelen
die sich durch das Leben quälen
gib ihnen Frieden und halte Wacht

@Sonja Rabaza, Advent 2016

Alle Jahre wieder

Weihnachten ist Miteinander,
Miteinander in Frieden,
Frieden innen und außen.

Weihnachten ist vergeben.
Vergeben aus ganzem Herzen,
Herzen finden sich wieder.

Weihnachten ist Güte,
Güte alle umfassend,
umfassend die Seelenruhe.

Weihnachten ist träumen,
träumen von einer friedlichen,
vergebenden und gütigen Welt.

© Renate Düpmann

Chypriano Zyprius

Chypriano Zyprius
war ne kleine Haselnuss.

Haselnüsschen träumt,
du glaubst es kaum
von einem bunten Weihnachtsbaum.

Chypriano achtet drauf:
Gezauselt wird der Haselstrauch
für manch leckeres Gebäck.
Nussküchlein wird es genannt.

Auch für Torten, süß und fein,
kann es eine Zutat sein.

Chypriano Zyprius hoppelt voller Übermut
unter einen Weihnachtsbaum.

So ist es gut, so ist es fein,
genauso wird’s am Heiligabend sein.

© Barbara Dölker

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Weihnacht

Lautlos fallen weiße Flocken
weben fein ein Winterkleid
am Himmel strahlen hell die Sterne
Mondschein grüßt aus weiter Ferne
es glitzert um mich weit und breit

Kerzenlicht an vielen Türen
stimmen ein zur Weihnachtszeit
wie Wächter sie im Dunkeln brennen
sich zaghaft in das Dunkle stemmen
vertreiben Angst und Bitterkeit

Vom Turm zaghaft die Glocken läuten
berauscht vernehme ich ihren Klang
mein Wunsch, dass Frieden auf der Erde
ein Miteinander Wahrheit werde
schick ich empor zum Himmelsrang

@Sonja Rabaza, Weihnachten 2015


Geist der Weihnacht

Weihnachtssterne, Lichterketten
Printen, Mandeln, Zuckerschnecken
Plätzchen backen und probieren
schnell noch ein Rezept studieren
Kinderträume in uns wecken

Wunderkerzen jubilieren
brennen hell im Weihnachtskleid
in Kinderaugen liegt ein Staunen
es ist als würden Engel raunen
ihr Zauber unsere Seelen heilt

Engel schmücken Tannenzweige
silbern glänzen Kleid und Haar
Glöckchen klingen dazu leise
eine alt bekannte Weise
der Geist der Weihnacht ist so nah

Kerzenlicht erhellt das Dunkel
will Hoffnung bringen für die Welt
mit Kraft durchdringt es heil´ge Stille
Frieden unser Herz erfülle
vereint uns mit dem Sternenzelt

@Sonja Rabaza, Weihnachten 2016


Tannenduft


Aus duftend grünen Tannenzweigen

binde ich dir einen Kranz

froh auf Wolkenträume schreitend

erahn ich weihnachtlichen Glanz



Schmücke ihn mit roten Kerzen

stecke Zapfen an den Rand

drücke zarte weiße Blüten

in ein gold´nes schmales Band



Fühl beim flackernd Kerzenschein

tiefen Frieden in mir keimen

Licht lässt mich voll Hoffnung sein

Segen zweigt aus allen Reimen

(c) Sonja Rabaza

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Weihnachtswunder

Adalbert, der kleine Bär,
schaute hin und schaute her.
Ob da nicht zwei kleine Händchen
Von `nem Buben oder Mädchen
Ausgestreckt nach ihm verlangen.
Schaut in Augen voller Bangen,
ganz versteckt im hinteren Regale
ausgezeichnet als `ne Ware:
wiewohl er doch eine Seele habe.
Und ganz plötzlich, oh, wie Wunder
Räumt man vorderes Geplunder
Das da noch im Wege steht,
so als hätte es der Wind verweht
weg von Bärchens Angesicht.
Endlich fällt auf Bärchens Fell
Soviel Licht, es ist gar hell
Und nun sehen Kinderaugen
Adalbertus: kaum zu glauben.
Heute ist der Heilig-Abend.
Ein kleines Mädchen steht
ganz einsam vor dem Bären
Dieses Bärchen ist gar schön.
Weiches Fell und braune Augen,
die zum Träumen grade taugen
in der kalten Winterzeit.

@ B.Dölker

Ein Freund

Still sitzt er unter dem Weihnachtsbaum.
Sein Fell ganz weich und schokobraun.
Bald werden Kinderhände ihn berühren,
und seine ganze Wärme spüren.
er wird viele Geheimnisse erfahren,
und sie fest in sich verwahren.
Er teilt Kummer und Schmerz,
für jeden Unsinn beweist er Herz.
Wenn Gespenster kommen in der Nacht,
hält der Bär die Wacht.
Beim Erwachen am Morgen
nimmt er die Sorgen.
In jeder Lebenslage ist er da.
Ein wahrer Freund fürwahr.
Auch alte Hände, die ihn berühren,
können seinen Trost noch spüren.
So einen kleinen Weihnachtsbär,
wünscht sich so mancher sehr.

© Renate Düpmann

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Santa Autsch…

Ho, ho, ho - so klang es heut,
als ich hier saß und sah hinaus.
Und es erklangen - Nah und Weit -
die Weihnachtsglöckchen ohne Paus’.

Ein Rentierschlitten schwebte dort
- nur Nieselregen kann’s bezeugen.
Der Weihnachtsmann - er war im Ort!
Er sah zu mir, wollt’ sich vorbeugen.
„Au!“, so schrie er, stellt’ sie ab
- die Last auf altem Rücken -
er hielt mir hin den Jute-Sack
„Ich kann mich nicht mehr bücken.
Komm, greif hinein, und nimm Dir das,
was Du willst heute schenken
deinen Lieben - mach ihnen Spaß.
Ich kann es nicht mehr senden...“
Ich griff gleich in den Sack hinein,
ich zog heraus, was ich so dachte,
bot Santa an nen Franzbranntwein,
was Linderung ihm etwas brachte.
Ich dankte ihm und wünschte gleich
ihm noch ein frohes Feste.
Und er - er schmunzelte nur leicht,
und dankte, dass ich’s brächte.

So steht’s nun da - jenes Geschenk -
ich hoff es wird gefallen.
Gebracht hat’s Santas Rück-Gelenk
Entlastung schon vor allem…

© Torsten Jäger

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(c) Michael Schütze


Immer zur Weihnachtszeit

Immer zur Weihnachtszeit
denk ich mit ein bisschen Wehmut zurück
an dieses Weihnachtsglück.
Wenn ich mit den Kindern sang
und sie lauschten
gerne meiner Ziehharmonika Klang.
Wundervoller Keksduft den Raum einhüllte
der Kinder Bitte zum Naschen ich erfüllte.
Vom Christkind erzählte
Geschichten ganz leis
und ihre Backen
wurden dabei ganz heiß.
Bastelten
Geschenke voller Freud
für alle möglichen Leut'.
Nähte dann für mich
noch schnell ein Kleid
für die festliche Weihnachtszeit.
Zuletzt dann heimlich
ich den Christbaum schmückte
der Kinder Augen damit entzückte.
Schön dass ich das durfte erleben
konnte den Kindern all meine Liebe geben.
Denke mit ein bisschen Wehmut
an diese Zeit zurück
in der ich erlebte so viel Glück.

© Gabriela Erber

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Weihnachtsstern

Als die drei Könige einst angekommen
das Versprechen des Sternes sie wahrgenommen.
Fanden ein Kind in der Krippe nicht allein
Tiere wie Hirten wollten bei ihm sein.
Wanderten durch die klare Nacht
um zu halten beim Christuskind leise Wacht.
Erkannten den Segen, den das Kind geschenkt
Die Liebe die mit der Güte anfängt.

Auch heut noch zieht ein glitzernder Stern
übers Himmelszelt weiter und ist uns nicht fern.
Erhebt eure Augen zum Firmament
und haltet inne für den Moment.
Lauscht dem Versprechen das immer noch gilt
Für jeden, Mann, Frau oder auch Kind.
Seid wie die Sterne, leuchtet hell auf
Und tragt den Frieden in die Welt hinaus!


Copyright by Christa Kuczinski

Sonnenlicht

Es war einmal - noch nicht lang her -
da stand das Licht am Himmelszelt.
Die Sonne strahlte - hell und sehr -
auf jene kleine blaue Welt.

Die Zeit verging - die Sonne auch,
es wurde dunkler, kälter, Eis!
Und Wolken nahmen ihren Lauf,
verdeckten alles - neblig weiß.

Schwaden aus des Todes Hauch,
Kriegsgeflüster - Feuersbrunst!
Frieden ohne Unterbau,
bringt des schwarzen Pulvers Dunst.
Feuerbälle fallen heulend
auf die Erde, treffen tief.
Menschen, die sich nieder keulen -
die Schöpfungskrone - sie sitzt schief!
Es sitzt genau auf Messers Schneide
jener Schöpfung' Menschenkind!
So schiebt es Gott sehr schnell beiseite,
und quält bald Esel, Schaf und Rind.
Keine Skrupel mehr vorhanden,
Menschen schöpfen aus dem Vollen!
Bande, die uns einst verbanden,
und wir nicht mehr sehen wollen.

Es ist Weihnacht - liebe Menschen!
Jesus ist geboren heut!
Herr und Heiland - lasst gedenken -
jener Hochglückseeligkeit!
Zündet Kerzen – liebe Freunde -
freudig an in jedem Haus!
Lasst uns tun, was Jesus meinte,
als er brach das Brot zu Haus.
Esset und trinket alle davon -
so sprach der Heiland bei dem Mahl.
Brot und Wein - man ahnt es schon
in ihm steckt Segens' Überzahl.
Sucht nicht nach Gott, sucht nicht nach Jesus,
zweifelt nicht an Existenz!
Blickt auf die Schöpfung, wo man sehn muss
nur Gottes Werk und sein Talent!
Kommt lasst uns zünden viele Kerzen
gegen jede Bombenfracht,
die Flamme brennt in unsren Herzen,
gegen der Zeiten Mitternacht.
Und gegen jeden Mord und Todschlag,
jede Ungerechtigkeit,
gegen jeden feigen Anschlag
jede Unglückseeligkeit,
jeden Nichtrespekt an Schöpfung
vor des Gottes Angesicht!

Und so keimen Licht und Hoffnung,
Liebe, Glück und Zuversicht.

Heute ist geborn der Heiland,
in der Krippe Bethlehems.
Lasst gedenken, lasst uns feiern,
dunklen Tagen widerstehen!

Und so bringen unsre Kerzen
Licht in tiefste Dunkelheit.
Öffnet alle eure Herzen!
Dort ist Gott - zu jeder Zeit!

(c) Torsten Jäger



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Unter einem Dach

Wie einst im Stall von Bethlehem
sich Freude und Hoffnung umarmen,
Nächstenliebe und Mitgefühl
bilden den güldenen Rahmen,
wie Engelshaar spinnt ganz sacht,
sich der segen dieser Nacht,
um unser aller Herzen.
Wohlige Wärme flutet die Sinne.
Heilige Nacht beginne.

© Renate Düpmann



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Foto: Wurzelkrippe aus Waldbreitbach

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Stern über Waldbreitbach

Fotos: Klaus Werner Nadolny


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..:~~ Gedicht von Torsten Jäger~~:..

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Ein neuer Stern...

Ich blick zum Himmel, seh' wie die Zeiten ziehen,
wie Menschen mordend, plündernd vor sich selbst entfliehen.
Seh' wie blutgetränkte Schwerter längst verganger Zeiten
sich den Weg und unsere Existenz bereiten.
Wie sie durchstechen - nichts gelernt - unsre Ohren,
so dass wir offensichtlich taub nachgeboren.
Taub für das Leid der anderen - nur sehend das eigne Begehren
als Ziele Reichtum, Macht verehren.
Nicht sehend, dass kein neues Land in Sicht,
nur sehend den goldnen Sand im Licht.-
Der Sand von der Verwüstung brennt
in den Augen nicht nur - er kennt
auf beiden Seiten keinen Sieger
den Frieden verloren hat jeder Krieger.
Drum schau ich hinauf in die Ferne,
erspähen würde ich heute so gerne
einen neuen Stern von Bethlehem
ich blicke und bete - möchte ihn sehn.
Und ich möchte ihm in diesen Weihnachtstagen
von tiefstem Herzen das Leid der Menschheit klagen.
Ich möchte ihn bitten zu erscheinen und zu führen
die Menschen - ich möchte ihn kurzerhand küren
zum neuen König dieser friedlosen Welt,
ihn bitten, dass unter dem Himmelszelt
Friede einkehrt in all unsre Herzen.
Er möge die Kriege endlich ausmerzen.
Möge zum Heiland er weisen -
und unsere Herzen mitreißen!
Und während ich sitze so da,
blicke hinauf - sternenklar
funkelt entgegen die Pracht
jener Heiligen Nacht.
Dabei wird mir plötzlich so klar,
so friedlich ums Herz - wunderbar!
Es braucht keinen Stern - es gibt Sterne genug!
Der Mensch muss beenden jenen Betrug,
den er vollzieht an sich selbst,
muss blicken hinaus in die Welt.
Dort sieht er den Heiland bestimmt -
im Wasser, der Erde, dem Wind!
Er schaue zum Himmel hinauf,
wo funkeln Milliarden Sterne zu Hauff.
So sieht er, wie klein er doch ist,
und dass sein Streben nicht fällt ins Gewicht.
Dass nie ein mordender Sieg ist von Dauer -
die Rache, sie liegt auf der Lauer!
Er sieht dort oben den Heiland, lernt lieben
und leben in kosmischem Frieden!
Copyright by Torsten Jäger


Versuchter Totschlag der Heiligen Nacht

Was bitte hat die Stille Nacht
denn Provozierendes gemacht?
Was hat sie dir denn angetan,
dass Du sie greifst so dreist heut an?

Mit virtuellen Spiel-Soldaten,
worauf die Welt kann kaum noch warten.
Ein neues Handy auf Kosten der Armen…
Wie lang ist der Nutzen - deckt das denn die Dramen?

Du lockst mit allerkleinstem Preis,
klopfst Menschlichkeit so windelweich,
und durch die bunte Leuchtreklame
entweiht er sich - der heil’ge Name.

Machst aus dem zauberhaften Sinn
den Gag fürs neue Marketing.
Ganz ohne Skrupel, bar Gespür
denkst an der schnöden Mammon’ Kür.

Bin doch nicht blöd - mein lieber Freund.
Bei Dir gehört mal aufgeräumt!
Dein Motto gehört umgetauft:
Nur blöde ist, wer’s trotzdem kauft.

© Torsten Jäger


www.wer-hat-angst.de





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..:~~ Gedichte von Elfie Nadolny ~~:..


Advent - Weihnachten

Advent
Ankunft des Herrn
Sie lässt hoffen

Hoffnung
Hoffnung bringt Licht
Licht kann leuchten

Licht
Licht bringt Wärme
Wärme ist Nähe

Nähe
Nähe zum Mitmensch
Menschlichkeit ist gut

Mitmenschlichkeit
Menschlichkeit tut gut
Führt zur Liebe

Advent - Weihnachten
Liebe
Liebe und Güte
Ein Weihnachtswunsch

© Elfie Nadolny

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Helgas Weihnachts-Wintergarten



Adventstrubel

Advent und Weihnachten- eine besinnliche Zeit
Bringen soll sie uns allen viel Freud
Freundinnen laden zu Adentskaffees ein
Man plaudert und plaudert und das ist gar fein
Auf Weihnachtsmärkte zu gehen ist schön
Es gibt so viel Schönes, das wirst du sehn
Man kann viel erwerben um Freude zu schenken
Doch sollte man auch mal darüber nachdenken
Dass Menschen hinter den Ständen frieren
Wenn sie für dich die Märkte verzieren
Bis spät am Abend kannst du nun einkaufen gehen
Wer uns das ermöglicht, musst du auch mal sehen
Ich grüße hier alle, die uns Dienstleistungen erbringen
Alle, die für uns verkaufen, basteln oder singen
Die dafür sorgen, dass wir uns was gönnen
Ohne die anderen
kann man das nicht können

© Elfie Nadolny

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Draußen der Wind er zieht
ein paar Scneeflocken zur Erde tanzen
Kinder lachen
und der Wind
singt ein Weihnachtslied.

Er singt von der stillen und heilligen Nacht
als vor vielen hundert Jahren
das Christuskind
wurd zur Welt gebracht.

Geboren wurde es in einem alten Stall
nur Esel und Ochs waren Zeugen
als Maria das Kindlein gebar
und noch heut Träumen die Menschen überall.

Möcht die Zeit
doch bitte bleiben stehn
dann könnten die Menschen auf Erden
endlich mal wieder
ein friedliches Weihnachtsfest sehn.

Wenn draußen es auch ist noch so kalt
in meinem Herzen da ist es immer warm
denn ich lieb alle Menschen
und wünsch ihnen eine frohe Weihnacht
und nehm sie dabei ganz sanft in meinen Arm.

Darum vergesst diesen Glauben
an Weihnachten nie
das leuchten in unseren Augen
kann zu dieser stillen Zeit
auch uns Erwachsenen
niemand Rauben.

© Andy



..:~~ Gedichte von Elfie Nadolny für Kinder~~:..


Das Kind im Wald

Ein Kindchen wollte Christkind sein
Und so lief es in den Wald hinein
Wo denn nur die Krippe ist
Das wusste unser Kindchen nicht
Ei, es machte großen Spaß
Schnee im Wald und auf dem Gras
Es merkte gar nicht die Gefahr
Der es dort ausgesetzet war
Es musste doch längst heim
Und bei seinen Eltern sein
Vom Himmel schaute sein Stern
Und wollte helfen gern
Des Waldes Tiere schickte er
Und die kümmerten sich gar sehr:
„Mein Kindchen bleib nicht hier,
das Christkind kommt zu dir.“
„Wir werden dich geleiten
In deinen Kinderzeiten.“
„Im Träume sind wir da,
dann nimmst du uns gewahr.“

© Elfie Nadolny

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..:~~ ~~:..


Wunschzettel eines Kätzchens

Bin doch noch so jung
Und noch so klein
Möchte nicht gern
So alleine sein

Das ist mir zu dumm
Möchte auch sein fein
Möchte so gern
Bei lieben Menschlein sein

Schaue durch die Scheibe
In ein Wohnzimmer rein
Ach, nur zu gern
Möchte ich da drinnen sein

Ich mein Näschen reibe
Lässt mich doch herein
Schenkt mir eine Bleibe
Will auch ganz lieb sein

Gib mir einen warmen Platz
Lass mich bei dir sein
Dann bin ich dein Schatz
Ach, was wär das fein

Das träumte einst ein Katzenkind
Es war so sehr allein
Es eilte herein geschwind
Nun kann es Prinzessin sein


Es wünscht allen Tieren
Welche heute noch allein
Nie mehr so zu frieren
Wünschet euch ein Heim

Es wünscht einen Stern
Der den Weg euch lenkt
Allen Tierchen wünscht es gern
Dass ihr werdet auch beschenkt

Kein Tierchen soll mehr frieren
Soll traurig und alleine sein
Es kann eure Wohnung zieren
Ach, das wäre fein

© Elfie Nadolny

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..:~~ ~~:..


Die kleine Illusion


Ich komme von einem kleinen Planeten
Sterne sind da statt Moneten


Ich seh anders als ihr aus
Aber man sagt, ich sei eine süße Maus


Ich erscheine nur zur Weihnachtszeit
Macht euer Herz für mich bereit


Auf meinem kleinen Planet
Mir nur der Sinn nach Liebe steht


Ich hab mein Volk so schrecklich gern
Das Völkchen auf dem kleinen Stern


Obs genau ein Stern ist oder ein Planet
Ich weiß es nicht, weil´s drum nicht geht


Ich weiß nur eins: Will Frieden bringen
Und hör die Sternchen um mich singen


Meine Geschenke sind Frieden und Heiterkeit
Ich gönne niemand das kleinste Leid


Nur eines, das verrat ich nicht:
Wie ihr mich je zu fassen kriegt


Ich bin eine kleine Illusion
Und meines großen Ahnen Sohn


Seh jedem in die Wunschwelt hinein
Dann fühlt sich niemand mehr allein


In Gedanken bin ich stets bei dir
Hab dich in meinem Herzchen hier


Erscheine dir gern in deinem Traume
Und mach dir schrecklich gerne Laune


Verwahr mein Bild gut in dir drin
Dann bleib ich stets in deinem Sinn


© Elfie Nadolny




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Weihnachtslied

Fernab vom Einkaufsrummel
der Hektik, dem Getummel
fühle ich Töne in mir schwingen
wie ein Lied tief in mir klingen

Gebannt horch in den Klängen
den himmlischen Gesängen
lass Stille in mir walten
tiefen Frieden sich gestalten

Im hellen Kerzenschein
ahne ich Gottes ew´ges Sein
im schlichten Festtagskleid
tönt das Lied der Weihnachtszeit

@Sonja Rabaza, Weihnachten 2012


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Foto: Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem


Es finden sich Fotos aus Waldbreitbach, dem Weihnachtsdorf. Die Krippen sind aus der Krippenausstellung im Sporthotel, aus der Kirche in Waldbreitbach, es handelt sich dort um die größte Wurzelkrippe und aus der Weihnachtsspyraminde in Waldbreitbach. Zu den letzten Fotos:
Wir sind Gestalten aus der Märchenwelt unser Schöpfer ist:
Marionetten & Co, 65549 Limburg, er hat eine bezaubernde Märchenwelt, die er auch auf dem Weihnachtsmarkt in Bonn ausstellt.
Wir danken herzlichst, dass wir Fotos machen durften.
..:~~ ~~:..

http://www.inselchen.com/hp/hp.php?p=37


Wir wünschen euch allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

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Das Inselchenteam


Sofern nichts anderes angegeben, sind die Fotos von Klaus Nadolny.





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